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THEMA DER WOCHE
Schutz für moderne Architektur
Andalusisches Institut für historisches Erbe erstellt ersten Katalog für Gebäude aus dem 20. Jahrhundert

Die alte Tabakfabrik in der Provinzhauptstadt Málaga fällt in den Zeitraum von 1900 bis 1929 und wurde als schützenswert eingestuft. Foto: CSN
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Dietmar Förster
Málaga/Sevilla
Zahlreiche Kirchen, Paläste oder Festungsanlagen in Andalusien aus dem Mittelalter sowie dem 18. und 19. Jahrhundert stehen seit Jahren unter Denkmalschutz, einige davon tragen sogar das ganz besondere Gütesiegel „Weltkulturerbe der Menschheit“, das die UNESCO für ganz besondere Monumente, aber auch für ganze historische Zentren von Städten vergibt.
Um den Schutz von erhaltenswerten Bauwerken kümmert sich in der südlichsten Region auf dem spanischen Festland seit 1989 das Instituto Andaluz del Patrimonio Histórico IAPH (dt. Andalusisches Institut für historisches Erbe), das dem andalusischen Kulturministerium untersteht. Dass auch das 20. Jahrhundert architektonische Meilensteine hervorgebracht hat, die aus dem Gesicht vieler Städte und Gemeinden nicht mehr wegzudenken sind und mehrere Generationen von Malagueños durch ihr Leben begleitet haben, hat nun auch das IAPH erkannt und zahlreiche Wohnhäuser, Hotels, Zivilgebäude und einzigartige Veranstaltungsorte katalogisieren lassen. „Zusammen mit einem Forschungsteam aus 20 Mitarbeitern wurde in den letzten drei Jahren das erste Register Andalusiens für zeitgenössische Architektur erstellt, in dem mehr als 1.000 Bauwerke aufgeführt sind“, sagt IAPH-Pressechefin Beatriz Sanjuán. „Das Projekt entstand aus der Tatsache heraus, dass Gebäude aus dem vergangenen Jahrhundert aufgrund ihrer zeitlichen Nähe weniger geschätzt werden und dadurch über geringeren Schutz verfügen.“ [...]
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