GESUND UND FIT
Kernige Stoßdämpfer
Bandscheiben fungieren als Puffer und reagieren empfindlich auf Verschleiß
Foto: Michael Timm
|
Susanne Lücking
Mit Yoga und Gymnastik werden zur Vorbeugung Bauch- und Rückenmuskulatur gestärkt.
„Im Falle eines Zusammenstoßes oder Aufpralls auf ein festes Hindernis oder bei durch Bodenunebenheiten eingeleiteten Schwingungen nehmen sie Energie auf und verhindern dadurch Beschädigungen.“ Klingt ziemlich trocken, diese Definition, hinter der technisch einigermaßen Versierte gleich vermuten, dass mit „sie“ Stoßdämpfer oder Puffer gemeint sind. Und die kennen nicht nur Techniker, die kennt auch Mutter Natur. Hat sie doch die Wirbelsäule aller Wirbeltiere, nicht nur die des Menschen, mit ebendiesen Stoßfängern versehen, mit den Bandscheiben.
Da aber Homo sapiens im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte partout den aufrechten Gang proben musste, sind die Disci intervertebrales – so ihr lateinischer Name – bei ihm ganz besonders wichtig. Und ganz besonders anfällig. Über 23 solcher Scheiben verfügt ein Mensch, die zwischen den freien Wirbelkörpern seiner Wirbelsäule sitzen, nur nicht zwischen dem Kopf und dem ersten (Atlas) und dem zweiten (Axis) Halswirbel. Abgesehen von ihrer stoß- und erschütterungsdämpfenden Wirkung verhindern sie das Gegeneinanderreiben der Wirbelkörper und bilden gleichzeitig die bewegliche Verbindung zwischen den einzelnen Wirbeln. [...]
Den vollständigen Artikel lesen Sie in unserer Druckausgabe.
|