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SPORT
Atlético nach elf Jahren am Ziel
Fußball: Forlán sichert Qualifikation für Königsklasse –
Levante kündigt Streik an – Zoff in Barcelona

Fórlan (r.) und Maxi feiern Atléticos Einzug in die Königsklassen-Qualifikation. Foto: AFP
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Karl Peters
Madrid
Elf lange Jahre, davon einige in der Hölle der zweiten Liga, mussten die Fans von Atlético Madrid warten. Nach dem 1:0 über Deportivo La Coruña am 37. Spieltag der Primera División, den Torjäger Diego Forlán sicher stellte, ist es nun wieder soweit: Atlético kehrt in der europäischen Königsklasse zurück, wenn auch zunächst die Qualifikation nötig sein wird. Jedenfalls ist dem Team vom mexikanischen Trainer Javier Aguirre Platz vier nicht mehr zu nehmen. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen fand somit einen positiven Abschluss.
Ganz im Gegensatz zum Schlusslicht Levante UD. Der Absteiger hat erneut einen Streik angekündigt, weil der Klub Gehälter in Höhe von rund 18 Millionen Euro nicht gezahlt habe, wie die Spieler behaupten. Betroffen wäre davon die letzte Partei bei Meister Real Madrid - es sei denn, kurz vorher würde Levante seinen Verbindlichkeiten nachkommen.
Während Valencia CF nach dem 5:1 im Stadtderby bei Levante, darunter drei Treffer von Goalgetter David Villa, den Klassenerhalt definitiv gesichert hat, zittern mit Valladolid, Recreativo Huelva, CA Osasuna Pamplona und Real Zaragoza noch vier Teams am letzten Spieltag um den Verbleib in der Eliteliga.
Unterdessen hört in Barcelona der Zoff nicht auf. Erst die Trennung von Trainer Frank Rijkaard, dann die 2:3-Heimpleite gegen RCD Mallorca und anschließend der Trainingsboykott der Stars Ronaldinho und Deco. Kein Wunder, dass die Fans Präsident Joan Laporta einmal mehr zum Rücktritt aufforderten.
Zebras das Fell abgezogen
Handball: Ciudad Real zeigt Kiel Grenzen auf – Pokal wieder aufgetaucht

Dank des Husarenritts in Kiel holten sich die Handballer von Meister
Ciudad Real ihre zweite Trophäe in der Champions League. Foto: AFP
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Kiel – kp. Spaniens Handballmeister BM Ciudad Real hat seinem deutschen Pendant THW Kiel mächtig das Fell über die Ohren gezogen. Jedenfalls war der 31:25 (15:13)-Erfolg im Rückspiel des Finales der Champions League nach der 27:29-Hinspielpleite ein starkes Stück im Handball-Tempel Kieler Ostseehalle – dort, wo nur alle Jubeljahre mal ein Gegner den übermächtigen Hanseaten inklusive ihrem Schiedsrichter-Bonus mit einem Husarenritt in die Parade fährt. Für die Zentralspanier, auch in der heimischen Liga der Überflieger, war's am Ende Business as usual. Vor dem Triumph in der Königsklasse, dem zweiten nach 2006, und der Meisterschaft in der Liga Asobal hatte das Team von Trainer Talant Duschebajew in dieser Saison auch den Königs-, Liga- und den europäischen Superpokal gewonnen. Dennoch gab's Aufreger im und nach dem Finale: Zunächst noch in Kiel, als es 39 Sekunden vor Schluss zu einer von Kiels Christian Zeitz ausgelösten Massenkeilerei kam, und dann bei der Rückkehr: Der Pokal war im Hamburger Flughafen verloren gegangen – und wurde zwei Tage später nachgeliefert!
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